Aktuelles


Aktuelles aus dem KIKU

Auf dieser Seite finden sich aktuelle Informationen aus dem KIKU.

Kistenweise Lesestoff!

Jörg Johannsen, Inhaber der Buchhandlung Alte Holstenstraße, hatte für das KIKU eine Überraschung parat: Hocherfreut nahm Thomas Ricken von der KIKU-Geschäftsführung etliche Kartons mit gespendeten Büchern in Empfang nehmen. Damit unterstützt die Buchhandlung den KIKU Leseclub und die Aktion "Lohbrügge liest"  MEHR...

#lohbruegge_liest


Preis für das KIKU

TAKE OFF AWARD: KIKU-Leseclub ausgezeichnet

Aus den Händen von Laudator Romeo Franz (Europaabgeordneter der Grünen) und Dr. Manfred Bobke-von Camen, Geschäftsführer des FBB, nahmen Gesa Körner und Thomas Ricken im Rahmen einer Gala in Potsdam den TAKE OFF AWARD 2018 in der Kategorie "Bildung" entgegen. Ausgezeichnet wird damit das große Engagement für den Leseclub im KIKU und für die Erfolge, die diese Bildungsinitiative erzielt. Der Leseclub ist ein Projekt im Programm "Kultur macht stark" zusammen mit der Stiftung Haus im Park und der Stiftung Lesen. Das KIKU hat unter dem Einsatz von Spenden, Preisgeldern und mit vielen Ehrenamtlichen die Leseclub-Aktivitäten seit der Gründung des Clubs immer weiter ausgebaut. Momentan nutzen ungefähr 60 Kinder in der Woche die nachmittäglichen Öffnungszeiten, in denen gelesen, gespielt, vorgelesen, Hörbüchern gelauscht, gebastelt und geschrieben wird. Außerdem finden im Leseclub interdisziplinäre Programme mit Kita- und Vorschulkindern statt.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, die das KIKU für die Leseclub-Arbeit im Jahr 2019 einsetzen wird. Mit seinen von vielen Ehrenamtlichen getragenen Aktivitäten rund um das Lesen ist der Leseclub schon lange ein Vorzeigeprojekt des KIKUs. Mit dem TAKE OFF AWARD kam das KIKU in diesem Jahr zum dritten Mal in die nähere Auswahl eines bundesweit vergebenen Preises: Bei "Kinder zum Olymp", vergeben von der Kulturstiftung der Länder, schnitt das Kinderkulturhaus gut ab und kam in die zweite Runde. Bei Mixed Up, dem Wettbewerb der BKJ für kulturelle Bildungspartnschaften, erreichte das KIKU sogar die Endrunde. Umso schöner war es für die Verantwortlichen, nun in Potsdam vom ersten Platz aus zu neuen Leseclub-Aktivitäten abheben zu können.

Romeo Franz ist Politiker, Geiger und Pianist sowie Vertreter des traditionellen Sinti-Jazz. Seit dem 3. Juli 2018 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments. Seit 2014 ist Romeo Franz geschäftsführender Direktor der Hildegard-Lagrenne-Stiftung und engagiert sich seit über 20 Jahren in der Bürgerrechtsarbeit zum Thema „Menschen mit Romno-Hintergrund (Sinti und Roma)“.


Japanische Erzählkunst: Kamishibai

Wie schafft man es, Texte von der Rückseite von Bildkarten abzulesen und zugleich überzeugend den Zuschauern und Zuschauerinnen darzubieten? Gar nicht so einfach! Kamishibai wird mit Bildkarten und einem bühnenähnlichen Rahmen erzählt. In Zusammenarbeit mit der Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie (Bensheim) leitete die bekannte Hamburger Lese- und Literaturpädagogin Annette Huber Ende November 2018 eine eintägige Fortbildung für Mitarbeiter*innen verschiedener Kindertagesstätten und des KIKUs. Die zukünftigen Geschichtenerzähler*innen konnten sich teilweise anhand von original japanischen Bildergeschichten ausprobieren. Gar nicht so einfach! - aber es hat nicht nur dem Publikum, sondern auch den zukünftigen Erzählerinnen und Erzählern Spaß gemacht.

Im KIKU soll Kamishibai im Leseclub und in verschiedenen sprachförderlichen Kursen und Projekten eingesetzt werden.


70-mal Musik und Literatur mit Anne Jaspersen

Im Rahmen des Lesefestes Seiteneinsteiger war die Autorin Anne Jaspersen mit ihrem musikalischen Kinderbuch "Lula und das fliegende Bett" im Kulturzentrum LOLA. Mit den zweiten Klassen der Schule Sanderstraße gab es eine große Mitmach-Veranstaltung. Höhepunkt war die gemeinsame Aufführung des Schlampentier-Songs: 70 Kazoos machen einen ganz schönen Sound!

Die Veranstaltung reiht sich auch in die verschiedenen Aktionen der Kampagne "Lohbrügge liest" ein. Dabei soll das Thema Lesen im Stadtteil Lohbrügge in den Fokus gestellt werden. Die Kinder, die die Veranstaltung besuchten, haben jedenfalls einen wunderbaren Einblick in das bekommen, was Literatur und Musik zu leisten im Stande sind - nämlich die Phantasie zu beflügeln.


Zu Besuch im KIKU: Antje von Stemm

Pop-Up-Bücher: Auch für die Kids von heute üben sie eine große Faszination aus - da sind die Kinder der "Kindermagazin"-Gruppe aus der Schule Sander Straße keine Ausnahme. Die Illustratorin und Kinderbuch-Autorin Antje von Stemm hat sich auf diese besondere Form der Literatur konzentriert. Was lag näher, als Antje von Stemm einmal ins KIKU einzuladen?

Am Freitag, 19. Oktober war es so weit. Und natürlich wollten die Kinder viel wissen: Wie man auf die Ideen kommt, wie man überhaupt Illustratorin wird, ob es etwas gibt, was an dem Beruf keinen Spaß macht... Und dann zeigte die Künstlerin den Kindern, wie es geht. Gar nicht so einfach, das Papier dazu zu bringen, dass es sich beim Aufklappen bewegt! Aber schließlich hielt jedes Kind sein eigenes Pop-Up in Händen.





Dr. Renate Thomsen Stiftung unterstützt das KIKU

Eine erfreuliche Nachricht erreichte uns im Juni 2015:  Die Dr. Renate Thomsen Stiftung unterstützt die Theaterprojekte des KIKUs im nächsten Schuljahr mit einer Spende. Herzlichen Dank an den Stiftungsvorstand! Das Geld wird vielen Kindern zugute kommen, immer getreu dem KIKU-Motto: Kulturelle Bildung - sprachliche Bildung - Integration.


HOT - Fortbildung zum handlungsorientierten Therapieansatz

Rund 20 Interessierte aus dem pädagogischen Bereich treffen sich an diesem Wochenende zur HOT-Fortbildung. Die Gabriele-Fink-Stiftung möchte an zwei Institutionen - der MOTTE in Altona und dem KIKU - diese Form der logopädischen Therapie modellhaft einrichten. Es geht dabei darum, Kindern mit besonderen sprachlichen Entwicklungsverzögerungen in festgelegten, auf alltägliche Verrichtungen bezogenen Handlungsrahmen, sprachliche Strukturen näher zu bringen.

In der Fortbildung mit der "Erfinderin" des HOT, Marianne Reddemann-Tschaikner, wird nicht nur die Theorie, sondern auch die Praxis geübt.


Leben mit Demenz: Auftaktveranstaltung im KIKU

Eine gut besuchte Auftaktveranstaltung zu dem HAW-Projekt "Leben mit Demenz in Hamburg" fand am letzten Donnerstag im November im KIKU statt. Rund 50 Interessierte, Vertreter und Vertreterinnen aus Behörden, Einrichtungen und Bergedorfer Institutionen, waren gekommen, um sich über das Projekt zu informieren. Im Zuge des Projektes soll der Stadtteil Lohbrügge in den Fokus genommen werden. In den nächsten anderthalb Jahren werden Wege gesucht, das Leben von Menschen mit Demenz zu erleichtern, die Angehörigen zu entlasten und insgesamt die Situation von Dementen zu verbessern. Das nächste Treffen ist am 15. Januar um 15 Uhr im Haus Brügge.


Einweihung der Fußgängerzone mit "Tanz den Stadtteil"

Wenn schon einmal alle zig Jahre die Lohbrügger Fußgängerzone runderneuert wird, kann sie natürlich nicht ohne das KIKU und "Tanz den Stadtteil" eingeweiht werden... Jedenfalls war es so am 11.11.. Jutta Blankau, die Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, war gekommen, genauso wie Bezirksamtsleiter Arne Dornquast. Der hatte die Jungen und Mädchen von "Tanz den Stadtteil" eingeladen - ein Trommel- und Tanzprojekt des KIKUs in Kooperation mit dem Jungentreff im Billebogen. Und so gab es nicht nur schöne Reden, sondern auch eine tänzerisch-musikalische Einlage, für die das Publikum viel Beifall spendete.

Die Fotos geben einen kleinen Eindruck von dem gelungenen Auftritt. Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.


Bildung als gemeinsame Aufgabe: Auszeichnung für das KIKU

Mit dem Holger-Cassens-Preis wurde die kulturelle Bildungsarbeit des KIKUs ein weiteres Mal öffentlich ausgezeichnet. Nachdem das Kinderkulturhaus im Jahr 2012 bereits den Hamburger Bildungspreis gewonnen hat, freuen sich Mitarbeiter, Geschäftsführung und nicht zuletzt der Gesellschafter des KIKUs, das Kulturzentrum LOLA, über die neuerliche Ehrung.

Hier finden Sie die Presseerklärung zur Verleihung des Holger-Cassens-Preises.


Stiftung Maritim unterstützt KIKU-Kooperationsprojekte

Tanz, Trommeln und Video - darum geht es in großen Zügen in dem geplanten Projekt "Tanz den Stadtteil". Gemeinsam mit dem Mädchentreff Lohbrügge und dem Jungentreff im Billebogen hatte sich das KIKU bei der Stiftung Maritim von Hermann und Milena Ebel beworben. Mitte Mai stand es fest: Das Projekt wird mit 3.000 Euro unterstützt. Dieses Geld kommt direkt den Kindern und Jugendlichen, die sich in den drei Institutionen engagieren, zugute.

Wir freuen uns über diese tolle Unterstützung und hoffen auf ein großartiges Projekt. Übrigens: Aus Lohbrügge hat auch das "Theater ohne Grenzen" Geld bekommen – hier sind LOLA und KIKU ebenfalls Kooperationspartner – und auch das KulturA in Neu-Allermöhe. Herzlichen Glückwunsch!