Die KIKU-Sprachbildungs-Historie


Von der East-Side-Story zum Konzept der KIKU-Sprachbildung

Noch bevor das KIKU gegründet wurde, fielen immer wieder erstaunliche Entwicklungen bei SchülerInnen in Kulturprojekten, die das Kulturzentrum LOLA durchführte, auf. Kinder, die sich dem Lesen und Schreiben bislang beharrlich verweigert hatten, griffen plötzlich zum Bleistift oder lernten mit großem Einsatz ihre Rollen. Dies zeigte sich auch besonders in einigen Projekten des kulturellen Großprogramms East Side Story. Dieses führte LOLA in den Jahren 2007 und 2008 durch. Aus den Erfahrungen, die bei diesem vielgestaltigem Projekt gewonnen wurden, entstand im Jahr 2008 der Wunsch, ein Kinderkulturhaus zu gründen. Und es entstand auch die Idee, im KIKU neben allgemeiner Kulturarbeit auch Sprachförderung zu betreiben.

Parallel zur Gründung des KIKUs (zunächst als Abteilung von LOLA) beauftragte die Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg (BSB) das Kulturzentrum, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.

Dieses Konzept lag Ende Dezember 2010 vor und wurde nach fachlicher Zustimmung der BSB ab Februar 2011 in die Tat umgesetzt. Es gab zunächst sieben Kooperationsschulen, die Teile ihrer additiven Sprachförderung an das KIKU abtraten. Im Laufe der Zeit interessierten sich weitere Schulen dafür, so dass sich der Umfang der Sprachbildungsarbeit weiter ausdehnte.

 

Mit dem Großprojekt "East-Side-Story" setzte das Kulturzentrum LOLA einen starken Akzent auf die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen. Die unterschiedlichen Projektteile (u. a. ein Geschichtswettbewerb, Trommeln, Tanzen, Theater, Lehmbau, Puppenspiel...) fanden bei Schulen, Zuschauer*innen und vor allem bei Kindern und Jugendlichen begeisterte Zustimmung. Aus diesen positiven Erfahrungen heraus wurde die Idee geboren, ein Kinderkulturhaus zu gründen.

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