Gemeinsames Projekt mit Stiftung Mercator

Anfang Januar hat das KIKU ein neues Projekt gestartet. Die Aktivitäten der Sprachbildung durch Kultur des KIKUs werden mit Unterstützung durch die Stiftung Mercator die nächsten drei Jahre optimiert, wissenschaftlich validiert und für den Transfer an andere Einrichtungen aufbereitet.

Bis Ende 2018 sucht  das KIKU drei bis fünf Institutionen, die die Methode der Sprachförderung nach dem KIKU-Modell übernehmen wollen. Darüber hinaus erarbeitet das KIKU praktisch einsetzbare Materialien zur Sprachförderung in kulturellen Medien. Zusätzlich entwickelt das KIKU ein praxistaugliches Verfahren zur Sprachstandserhebung bei Schülerinnen und Schülern.

Durch die Kooperation mit der Stiftung Mercator ist für die nächsten drei Jahre der KIKU-Betrieb ausreichend finanziell unterfüttert. Dazu trägt auch der Zuschuss der Stadt Hamburg in Höhe von 60.000 Euro pro Jahr bei. In einer Absichtserklärung haben die Kulturbehörde und die Schulbehörde für die Zeit ab 2019 die Übernahme des kompletten KIKU-Fehlbedarfs angekündigt.

Spenden fürs KIKU!

Um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfolgreich zu gestalten, braucht das KIKU Ihre Unter­stüt­zung! Spenden werden unmittelbar im Sinne unserer Ziele "Kultu­relle Bil­dung – Sprach­förde­rung – Inte­gration" ein­gesetzt. Helfen Sie dem KIKU, seine Ziele zu errei­chen! Auch kleine Beträge sind will­kom­men. Sie erhal­ten eine steuer­lich abzugs­fähige Spen­den­be­schei­ni­gung.
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Unser Credo:

Kulturelle Bildung, ins­be­son­dere für Kin­der und Ju­gend­li­che, de­­nen nicht schon alle Türen offen stehen: Dieses Hauptziel ver­folgt das "KIKU - Kinderkultur­haus Lohbrügge". Inte­gra­tion ist dabei stets mit­gedacht. Des­halb hat das KIKU auch einen be­son­de­ren Schwer­punkt in der Sprach­för­de­rung: In Kulturprojekten, also beim Theaterspielen, Tanzen, Musik machen etc, fördert das KIKU Kinder mit einem aus­ge­wie­se­nen Sprach­för­der­be­darf. Dies geschieht in Kooperation mit inzwischen acht Schulen. 

Das KIKU ist eine gemeinnützige Organisation. Es entstand aus der kulturellen Bildungsarbeit des Kulturzentrums LOLA.

Gesundheitsthema des Monats im KIKU:

Sicherheit auf Treppen und Stufen

Tagung Bildungsgerechtigkeit: Die Vorträge als Video


Bildungspolitische Tagung - 120 Besucherinnen und Besucher

Welcher Weg führt zu mehr Bildungsgerechtigkeit? Wie sieht die Lage in Deutschland aus? Was müssen wir verändern?

Diese Fragen waren das innere Leitmotiv einer großen bildungspolitischen Tagung am 5. und 6. Februar im KIKU und im Kulturzentrum LOLA. 120 Besucher, davon viele Auswärtige, waren gekommen, um die hochkarätigen Referenten und Referentinnen zu hören. In Foren und Arbeitsgruppen vertieften die Besucher gemeinsam mit den Vortragenden die angerissenen Fragen. Am Abend des ersten Tagungstages beleuchtete eine Podiumsdiskussion, moderiert von Anna Ammonn, die Pläne der Bildungspolitiker für die kommende Legislaturperiode.

Für die Tagungsorganisation gab es viele positive Rückmeldungen: Die Vorträge waren sämtlich interessant und innovativ, der Ablauf der Tagung klappte vom Empfang der Besucherinnen und Besucher über die Verpflegung und die Verteilung auf die Arbeitsgruppen reibungslos.

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann:

Als Kind schon auf dem Abstellgleis – Wann werden wir in Deutschland endlich die Bildungsungleichheit beenden?

Ulrich Vieluf:

Soziale Spaltung überwinden – Aus ermutigenden Beispielen lernen

Prof. Dr. Ursula Neumann:

Mehrsprachigkeit und Bildungschancen durch kulturelle Projekte

In der Öffentlichkeit wurde die Tagung "Als Kind schon auf dem Abstellgleis - Bildungsgerechtigkeit durch sprachliche und kulturelle Bildung" sehr positiv aufgenommen. Das Magazin der LAG Kinder- und Jugendkultur setzte das Thema ganz nach vorn. Zum PDF: Ins Vorschau-Bild klicken!