Sprachförderung mit Kultur


Vor der Sprachförderung im KIKU bekommen die Kinder, die nicht den Hort besuchen, erst einmal eine Stärkung.

Noch bevor das KIKU gegründet wurde, fielen immer wieder erstaunliche Entwicklungen bei SchülerInnen in Kulturprojekten auf. Kinder, die sich dem Lesen und Schreiben bislang beharrlich verweigert hatten, griffen plötzlich zum Bleistift oder lernten mit großem Einsatz ihre Rollen. Dies zeigte sich auch besonders in einigen Projekten der East Side Story. Und so kam die Idee auf, im KIKU neben allgemeiner Kulturarbeit auch Sprachförderung zu betreiben. Die Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg (BSB) beauftragte das Kulturzentrum LOLA, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.

Dieses Konzept lag Ende Dezember 2010 vor und wurde nach fachlicher Zustimmung der BSB ab Februar 2011 in die Tat umgesetzt. Es gab zunächst sieben Kooperationsschulen, die Teile ihrer additiven Sprachförderung an das KIKU abtraten. Im Laufe der Zeit interessierten sich weitere Schulen dafür, so dass das KIKU momentan mit 9 Schulen im Bereich der Additiven Sprachförderung arbeitet.